Ziele erreichen: Wie du smarte Ziele formulierst – ConvenientStyle

Ziele erreichen: Wie du smarte Ziele formulierst

Kennst du das verdammt gute Gefühl, wenn du dein Ziel erreicht hast? Du hast lange und hart dafür gearbeitet und jetzt hast du es endlich erreicht?

Vielen geht es so, dass sie sich ein Ziel setzen und dann aber leider nicht oder nur sehr selten diese Gefühl bekommen, ihr Ziel auch erreicht zu haben. Dahinter liegen oft mehrere Ursachen.

  1. Kennst du dein Ziel und hast du dein Ziel richtig formuliert?
  2. Arbeitest du strukturiert an deinem Ziel?
  3. Ist dir klar, warum du dein Ziel erreichen möchtest?
  4. Wie weißt du, ob und wann du dein Ziel wirklich erreicht hast?

Die Fragen klingen banal sind aber doch so essentiell für dein Vorankommen. An den folgenden Beispielen machen wir das etwas konkreter, was sich dahinter verbirgt.

Warum brauchst du Ziele?

„Wer keine eigenen Ziele hat, arbeitet automatisch für die Ziele anderer“

Ziele sind wichtig, damit wir wissen, wo wir uns im Leben hinbewegen und nicht einfach planlos durch die Gegend eiern. Es geht auch darum, sich selbst zu verändern. Wer musst du werden, um dein konkretes Ziel zu erreichen?

Es geht um viel mehr als sich nur von Zielerreichung zu Zielerreichung zu hangeln. Du wirst nicht automatisch glücklicher oder zufriedener, wenn du dein Ziel erreicht hast. Klar, kurzfristig schon. Aber das vergeht, das Gefühl hält nicht ewig an. Es wird Normalität.

Es geht also immer weiter. Wenn du ein Ziel erreicht hast, gibt es weitere Ziele oder höhere Ziele. Es endet nicht an dem bestimmten Zeitpunkt, an dem du dein Ziel erreicht hast.

Du wirst nicht erfolgreich, weil du dein Ziel erreicht hast, sondern du erreichst dein Ziel, weil du erfolgreich geworden bist.

Wie formulierst du dein Ziel richtig?

Hier kommen wir schon zum Kern - wenn du dein Ziel richtig formuliert hast, beantworten sich einige der oben genannten Fragen ganz von alleine. Die richtige Zielformulierung ist wie die Adresse in deinem Navigationssystem.

Vielleicht hast du schonmal was von einem SMARTen Ziel gehört? Wenn nicht, wird es dir gleich anhand der folgenden Beispiele klar.

SMART steht für:

  • Spezifisch Was will ich erreichen?
  • Messbar Wie kann ich meine Zielerreichung messen (Zeit, Menge, Qualität, ...)?
  • Attraktiv Warum möchte ich dieses Ziel erreichen? Was ist besser, wenn ich das Ziel erreicht habe?
  • Realistisch Wie kann ich das Ziel erreichen, gibt es Hindernisse?
  • Terminiert Bis wann habe ich das Ziel erreicht?

Eigentlich aus der Geschäftswelt lässt sich diese Vorgehensweise auch wunderbar für persönliche Ziele verwenden. Diese Methode hilft dir, dein Ziel so zu formulieren, dass du zur Erreichung bestmöglich unterstützt wirst.

Beispiele

Beispiel #1 — Schlechte Formulierung:

"Ich möchte körperlich fitter werden."

Diese Formulierung ist nicht spezifisch, was heißt fitter? Das Ziel ist auch nicht messbar. Du kannst zu keinem Zeitpunkt sagen, wann du dein Ziel erreicht hast.

Bessere Formulierung:

"Ich laufe im nächsten Jahr noch vor meinem Geburtstag einen Halbmarathon (→ spezifisch) in unter 2h (→ messbar)."

Dieses Ziel ist zudem auch anspruchsvoll bzw. attraktiv. Wenn du heute schon 10km am Stück laufen kannst und der Halbmarathon erst in einem Jahr stattfindet ist es durchaus auch realistisch und terminiert.

Beispiel #2 — Schlechte Formulierung:

"Ich werde etwas sparen."

Das Ziel ist nicht spezifisch, wie viel möchte ich sparen? Ich weiß weder wie viel noch bis wann ich „es“ gespart haben will.

Bessere Formulierung:

"Bis zum 30. Juni 2023 habe ich 10.000 EUR gespart!"

Wenn du Ziele formulierst, solltest du diese idealerweise auch in der Gegenwartsform formulieren. Dies macht es deinem Unterbewusstsein noch einmal einfacher, das Ziel zu verstehen.

Das sind jetzt nur zwei Beispiele. Wie realistisch diese sind, kannst nur du individuell beantworten. Es geht hier darum, dir ein möglichst klares Bild von deinem Ziel zu machen. Das ist eine wichtige Grundlage zum Erreichen deiner Ziele.

Die Zielkarte

Die Zielkarte ist ein Tool, das dir in vielerlei Hinsicht hilft, dein Ziel zu erreichen. Bei der Beantwortung der Fragen setzt du dich mit deinem Ziel auseinander. Mit der schriftlichen Formulierung gibst du dir selbst ein größeres Commitment. Am besten hängst du die Karte irgendwo gut sichtbar für dich auf, wo du sie regelmässig (bewusst oder unbewusst) siehst. Das hilft dir zusätzlich an deinem Ziel dranzubleiben.

Anleitung:

Mein Ziel: hier schreibst du dein SMARTes Ziel auf (was).

Warum ist mir das wichtig?
Frage dich auch, was wird besser sein, wenn du dein Ziel erreicht hast? Dein Warum ist der Motor, der dich antreibt.

Bis wann möchte ich das erreicht haben?
Setze dir hier ein realistisches aber anspruchsvolles Datum.

Wie fühle ich mich, wenn ich das Ziel erreicht habe?
Hiermit sprichst du dein Unterbewusstsein an. Richtig eingesetzt ist dein Unterbewusstsein ist ein effektiver Verbündeter beim Erreichen von Zielen. Das Unterbewusstsein versteht nur Bilder und Gefühle - stelle dir daher das Ziel bildlich in allen Facetten vor. Wo und wie bist du? Was fühlst du? Wie geht es dir? Je mehr du dir hier vorstellen kannst, desto besser.

Wie belohne ich mich, wenn ich das Ziel erreicht habe?
Belohnung kann ein weiterer Motivator sein. Manche machen das auch mit Strafen, wenn Sie das Ziel nicht erreichen. Mir gefällt der Gedanke mit der Belohnung besser. 🙂 Die Art der Belohnung ist dabei absolut individuell. Was hast du auf deiner Wunschliste oder was möchtest du schon lange mal tun? Das kann ein Konzertbesuch (wenn es wieder möglich ist), ein gutes Essen oder ein Urlaub sein.

Egal wie dein Ziel aussieht, mit der Zielkarte hast du ein einfaches aber dennoch effektives Tool genau dort anzukommen, wo du hinwillst. Wenn du dranbleibst und an deinen Zielen arbeitest, wirst du sie erreichen.

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